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Projektarchiv Entwicklungsplanung

Städtebauliche Rahmenplanung für das Industrieareal newPark, Datteln

Städtebauliche Rahmenplanung für das Industrieareal newPark

Datteln

Auftraggeber: newPark Planungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH

newPark ist ein innovatives Flächenangebot für flächenintensive industrielle und gewerbliche Großvorhaben mit besonderer Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Die Projektfläche newPark liegt im nordöstlichen Ruhrgebiet auf dem Stadtgebiet der Stadt Datteln im Kreis Recklinghausen.

Zur Vertiefung (Aktualisierung, Konkretisierung und Weiterentwicklung) der ehemals vorliegenden städtebaulichen Rahmenplanung des Büros AS & P Albert Speer & Partner GmbH für das geplante Industrieareal newPark in Datteln aus dem Jahr 2002 hat die newPark Planungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH 2011 einen begrenzten städtebaulichen Realisierungswettbewerb durchgeführt.

Im Rahmen dieses Wettbewerbs wurde der Entwurf der Planungsgemeinschaft Freie Planungsgruppe Berlin GmbH / Christine Edmaier BDA - Büro für Architektur und Städtebau vom Preisgericht mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Die newPark Planungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH hat die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Freie Planungsgruppe Berlin GmbH / Christine Edmaier BDA im Januar 2012 mit Leistungen zur Fortschreibung des städtebaulichen Rahmenplans newPark beauftragt.

Die Bearbeitung beinhaltet zum einen die Überarbeitung des Wettbewerbsergebnisses und zum anderen die Vertiefung des städtebaulichen Rahmenplans sowie die Entwicklung von Gestaltungsleitlinien unter Berücksichtigung der Fachplanungen.

seit Januar 2012

PDF: 208,8 KB

 

Landschafts- und verkehrsplanerischer Ideenwettbewerb zum Lohmühlen- und Weichselplatz

Landschafts- und verkehrsplanerischer Ideenwettbewerb zum Lohmühlen- und Weichselplatz

Berlin-Neukölln

Auftraggeber: Bezirk Neukölln von Berlin

Das Sanierungsgebiet Karl-Marx-Straße / Sonnenallee befindet sich im nördlichen Bereich Neuköllns in unmittelbarer Nähe zu Treptow und Kreuzberg. Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen im Bereich der Sonnenallee sollen u.a. öffentliche Grün- und Freiflächen sowie geeignete Bereiche im öffentlichen Straßenraum zu Orten der Begegnung und Erholung entwickelt werden.

Für drei Teilbereiche des Gebiets, die unterschiedliche Anforderungen und Charaktere aufweisen, wurden in Abstimmung mit den Bezirksämtern Neukölln und Treptow-Köpenick funktionale, freiraumplanerische und verkehrsplanerische Lösungen erarbeitet. In einer abschließenden Öffentlichkeitsveranstaltung wurden die unterschiedlichen Varianten der teilnehmenden Landschafts- und Verkehrsplanungsbüros vorgestellt und diskutiert.

Im Ergebnis wurde die Freie Planungsgruppe Berlin (FPB) mit den weiteren Planungen beauftragt.

November - Dezember 2012

PDF: 377,3 KB

 

Funktionale und stadträumliche Untersuchung zur Aufwertung des Einkaufszentrums "Posthausweg"

Berlin Spandau

Auftraggeber: Bezirk Spandau von Berlin

Im Rahmen des Förderprogramms Stadtumbau West wurden für das Nahversorgungszentrum „Quartiersmitte Posthausweg“ funktionale, städtebauliche und freiraumplanerische Aufwertungsvorschläge entwickelt. Ziel der Planung war es, stufenweise realisierbare Lösungen zur Beseitigung der funktionalen und gestalterischen Mißstände zu entwickeln, die das Einkaufszentrum zu einem Ort der Begegnung und des Aufenthaltes aufwerten, die Identifikation der Bewohner mit ihrem Kiez steigern sowie das Einkaufszentrum in seiner wichtigen Nahversorgungsfunktion nachhaltig stärken. Bei der Erarbeitung der Aufwertungsvorschläge wurden die Anwohner, Kunden und Gewerbetreibenden in den Planungsprozess eingebunden. Durch Fragebogenaktionen, Interviews und einem Stadtspaziergang konnten die Betroffenen auf Mißstände aufmerksam machen und ihre Wünsche und Ziele für die zukünftige Gestaltung des Einkaufszentrums äußern. In einer weiteren Öffentlichkeitsveranstaltung wurden die verschiedenen Gestaltungsvarianten gemeinsam mit den Anwesenden diskutiert.

Oktober bis Dezember 2006

PDF: 195 KB

 

Projektentwicklung Gewerbestandort

 

Auftraggeber: Privater Auftraggeber

Durch Rationalisierungsmaßnahmen und Verlagerung der Produktion wird das betroffene Grundstück kaum noch genutzt. Die vorhandenen z.T. denkmalgeschützten Produktionshallen und Gewerberäume stehen seit einigen Jahren zum größten Teil leer. Bestrebungen, den Grundbesitz ganz oder teilweise zu veräußern, konnten ebenso wenig umgesetzt werden, wie eine großflächige Projektentwicklung gemeinsam mit den Grundstücksnachbarn. Daher sah sich der Eigentümer veranlasst eine Projektentwicklung nur auf das eigene Grundstück bezogen untersuchen zu lassen.

Die FPB stellte die wirtschaftlichen, städtebaulichen, umweltrelevanten und planungsrechtlichen Rahmenbedingungen und Restriktionen zusammen, wertete sie ebenso wie die durch einen Architekten erstellte Bestandsanalyse der Gebäude aus. Gemeinsam mit dem Auftraggeber wurden verschiedene Szenarien für eine mögliche Nachnutzung erarbeitet und hinsichtlich der Realisierungschancen und der aufzuwendenden Kosten für die Entwicklung bewertet. Bestandteil der Aufgaben der FPB war hier auch die Grobschätzung der Kosten für Straßenbau und technische Infrastruktur.

2004

PDF: 71 KB

 

Stadtentwicklungskonzept

Stadt Oderberg

Auftraggeber: Stadt Oderberg

In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Entwicklung in Oderberg in vielen Bereichen analog zu der vieler anderer ostdeutscher Klein- und Mittelstädte vollzogen. Sie ist geprägt von wirtschaftlichem Niedergang, geringem Wachstum, Bevölkerungsverlusten und von spezifischen, lokalen Fehlentwicklungen, die auf unterschiedliche Ursachen zurückzuführen sind. Das Stadtentwicklungskonzept für die Stadt Oderberg hat zum Ziel, ein Leitbild für Oderbergs Zukunft zu formulieren und vor dem Hintergrund realistischer Entwicklungsprognosen und bereits vorhandener Potenziale Ansatzpunkte für eine nachhaltige und integrierte Stadtentwicklung aufzuzeigen. Bei der Bearbeitung waren auch die bereits zahlreich vorhandenen Untersuchungen und sektoralen Planungen auf ihre Vereinbarkeit mit einem Gesamtkonzept zu überprüfen bzw. in dieses zu integrieren.

Das von der FPB in Kooperation mit der STEG - Stadtentwicklung Südwest Gemeinnützige GmbH entwickelte Konzept dient als Grundlage für ein „Stadtentwicklungsgespräch“ in der Stadt und soll in einem zweiten Schritt präzisiert werden. Da der Posten des Amtsdirektors seit nunmehr mehr als einem Jahr nicht besetzt werden kann, ruht die Fortführung der Planung jedoch zur Zeit.

2001 - 2003

PDF: 221 KB

 

Kapazitätsplanung und Raumprogramm für die Einrichtung eines Jugendgästehauses in der Ziska-Kaserne

Terezin (Tschechien)

Auftraggeber: Verein der Freunde und Förderer von Theresienstadt / Terezin e.V.

Im Rahmen der Konferenz „Terezin im Jahr 2000“ entstand die Idee ein Jugendgästehaus in der tschechischen Stadt Terezin, die vor allem durch ihre Zeit als Judenghetto und als barocke Festungsstadt bekannt ist, zu errichten. Mehrere Institutionen und die Stadtverwaltung hatten daraufhin als weitergehende Alternative Eckpunkte einer Konzeption für ein weitgehend nutzeroffenes Kulturzentrum in der sog. Zizka - Kaserne formuliert. Wegen der Größe des Kasernengebäudes boten sich Nutzungsmischungen mit Wohnen einerseits und einem Jugendgästehaus andererseits an.

Die konkrete Aufgabe für die FPB bestand darin, einen Entwurf für die Ziska-Kaserne zu erstellen, der die zeitgleiche Unterbringung mehrerer Jugendgruppen ermöglicht. Überdies waren Seminarräume, eine Bibliothek / Mediothek und Sporträume in die Planungen einzubinden. Anhand der vorliegenden Kopien älterer Grundrisszeichnungen aus dem Jahre 1960 wurde für die 3 Geschosse des Kopfbaus der Ziska-Kaserne ein Raumprogramm aufgestellt, das sich an den Maximen „Bestandserhaltung“ und „niedrige Kosten“ orientierte.

In verschiedenen Gesprächsrunden wurden die entwickelten Alternativen auf ihre Durchführbarkeit diskutiert und den verschiedenen Interessen angepasst.

2001 - 2002

PDF: 74 KB

 

Prioritätenkonzept Wohnungsbauentwicklung

Stadt Einbeck

Auftraggeber: Stadt Einbeck

Angesichts einer entgegen den Erwartungen in den vergangenen Jahren wieder rückläufigen Bevölkerungszahl sah sich die Stadtverwaltung Einbecks veranlasst, die Flächenausweisungen des 1994 neu aufgestellten FNP zu überdenken. Die Bevölkerungszahl der Gesamtstadt (Kernstadt Einbeck und 31 Ortsteile) wird sich aller Voraussicht nach auch in den nächsten Jahren weiter reduzieren: Damit müssen auch die im Rahmen der Flächennutzungsplanaufstellung gemachten Bedarfsberechnungen nach unten korrigiert werden.

Aufgabe dieser Studie war es daher, die ursprünglich getroffenen Annahmen zur Bevölkerungsentwicklung und die daraus resultierenden Bedarfe zu überprüfen und hieraus eine Prioritätenliste für die Stadtentwicklung zu entwerfen. Dabei galt es Erweiterungswünsche einzelner Ortsteile zu koordinieren und ggf. einzuschränken sein. Gleichzeitig sollten die Ortsteile benannt werden, die auf der raumordnerischen Ebene die Schwerpunktaufgabe 'Wohnen' übernehmen können.

Im Anschluss an diesen Auftrag wurde die 7. Änderung des FNP ebenfalls durch die FPB betreut.

2001

PDF: 39 KB

 

Stadtentwicklungskonzept

Stadt Höxter

Auftraggeber: Stadt Höxter

Im Auftrag der Stadt Höxter schrieb die FPB den ebenfalls von unserem Büro in den Jahren 1973-74 erarbeiteten integrierten Stadtentwicklungsplan für die Kernstadt und zwölf Ortsteile fort. Bestandteil der Aufgabe waren die Überarbeitung und Evaluation der Planung der 70er Jahre und die Konfrontation mit neuen Fragestellungen wie einem erstmals eingetretenen Bevölkerungsrückgang. Auf dieser Grundlage waren vorliegende Konzepte und städtebaulicher Rahmenpläne zu analysieren und kritisch zu bewerten, die absehbaren Entwicklungstrends in einem „Entwicklungskonzept Höxter 2010“ (mit den Schwerpunkten Gewerbeflächenentwicklung, Landschaftsschutz, Fremdenverkehr unter den Gesichtspunkten der Verkehrsentwicklungsplanung und den Aspekten der stadttechnischen Versorgung) zusammenzufassen.

Im STEP wurden die unterschiedlichen Belange gegeneinander abgewogen und eingebunden. Dabei stand die Gesamtentwicklung des Stadtgebiets von Höxter im Vordergrund, die Funktionen und Entwicklungsspielräume der einzelnen Ortsteile waren deshalb immer im Gesamtkontext zu sehen. Die Planung orientiert sich an einer nachhaltigen, ressourcenschonenden und umweltfreundlichen Stadtentwicklung und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur lokalen Agenda 21.

2000

PDF: 90 KB

 

Rahmenplan Ortsmitte

Gemeinde Schöneiche

Auftraggeber: Gemeinde Schöneiche

Die Gemeinde Schöneiche - unmittelbar an der Berliner Stadtgrenze gelegen - hatte in den frühen 90er Jahren bedingt durch eine rege Bautätigkeit einen starken Bevölkerungszuwachs zu verzeichnen. Durch ein hohes Verdichtungspotenzial in den bestehenden villenartigen Einfamilienhausgebieten und die Ausweisung neuer Wohngebiete war eine weiteres Anwachsen der Ortschaft abzusehen. Bislang fehlte der Gemeinde jedoch ein attraktives, multifunktionales Ortszentrum, in dem sich neben Versorgungsfunktionen auch das Rathaus und weitere kommunale Einrichtungen befinden. Durch die Aufstellung des Bebauungsplanes „Ortszentrum“ und die Realisierung des ersten Bauabschnittes wurden bereits die ersten Schritte in diese Richtung unternommen.

Das von der FPB erarbeitete Gutachten hatte u.a. die Aufgabe, bestehende Nutzungsvorstellungen und Planungen in ein schlüssiges Konzept für einen größeren Bereich einzubinden, die Tragfähigkeit für weitere (Einzelhandels-)Einrichtungen zu überprüfen und für einzelne Bereiche gestalterische Vorschläge zu liefern.

1997

PDF: 238 KB

 

Städtebauliche Voruntersuchung "Waldsiedlung"

Groß Glienicke

Auftraggeber: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Oberfinanzdirektion Cottbus

Die Waldsiedlung in Groß Glienicke (Brandenburg), zuletzt Standort eines DDR Grenzregiments, ist eine ca. 30 ha große Kasernenanlage aus den Jahren 1934-37, deren Mannschaftsgebäude unter Denkmalschutz stehen. Nachdem die damalige Eigentümerin Treuhandanstalt Veräußerungsabsichten signalisiert hatte, beschloss die Gemeinde Groß Glienicke wegen der besonderen Bedeutung des Standortes für die Gemeindeentwicklung, vorbereitende Untersuchungen nach §141 BauGB durchführen zu lassen. Die Waldsiedlung ging 1994 in das Eigentum der Bundesrepublik Deutschland über, die im Rahmen der Verlegung des Regierungssitzes nach Berlin die Entwicklung der Liegenschaft als Wohngebiet anstrebte. Zur konkreten Vorbereitung des Wohnungsbauvorhabens erarbeitete die FPB eine städtebauliche Voruntersuchung, in der die wesentlichen Rahmendaten zu Situation und Planungsbindungen zusammengetragen und ein städtebauliches Leitbild entwickelt wurde. Beim anschließend durchgeführten Investorenauswahlverfahren wurde die FPB mit der Organisation des Verfahrens und der Vorprüfung der eingegangenen Angebote beauftragt.

1997

PDF: 148 KB

 

Waldstadt - Wünsdorf Bereichsentwicklungsplanung, Blockkonzepte

Wünsdorf

Auftraggeber: Amt Zossen, der Landesbeauftragte für die Gemeinde Waldstadt

Die ehemalige Militärstadt Wünsdorf südlich von Berlin erstreckt sich bei einer Breite von bis zu 1,3 km ca. 5 km entlang der Bundesstraße 96 und umfasst eine Fläche von etwa 590 ha. Ziel der Bereichsentwicklungsplanung war es, das Potenzial des ehem. Militärstandortes zu nutzen und entsprechend der Ansprüche der künftigen Nutzer an einen attraktiven Wohn– und Arbeitsort weiterzuentwickeln. Die FPB war damit, vor die Aufgabe gestellt, wie bei einer städtebaulichen Rahmenplanung für alle sektoralen Bereiche ein funktionales und gestalterisches Konzept zu erarbeiten, das die Vorgabe für weitere Planschichten liefert und den anstehenden planerischen Handlungsbedarf aufzeigt.

Für ausgewählte Bereiche wurden zeitgleich Blockkonzepte erarbeitet, die die jeweiligen städtebaulichen Zielvorstellungen konkreter formulierten. Dabei wurden Aussagen zum Umgang mit den bestehenden Gebäuden und ihrer künftigen Nutzung sowie über die Arrondierung der Gebiete (mit Wohnungsbauten) getroffen.

1996

PDF: 312 KB

 

Machbarkeitsstudie Konversion

Standort Lanken

Auftraggeber: Oberfinanzdirektion Kiel / Wirtschaftsfördergesellschaft Kreis Herzogtum Lauenburg

Mit der Freigabe der Sachsenwald-Kaserne Elmenhorst und des Standortübungsplatzes Elmenhorst-Lanken durch die Bundeswehr standen Flächen mit einer Größe von ca. 670 ha zur Konversion bzw. Umnutzung an. Eine zunächst vorgeschlagene Bündelung von anderen im Kreis Herzogtum Lauenburg vorhandenen Einrichtungen des Bundesgrenzschutzes und der Bundeswehr konnte wegen unterschiedlicher Interessenslagen der Beteiligten nicht umgesetzt werden. Gleichzeitig wurde im Kreisentwicklungskonzept die Ausweisung weiterer Gewerbeflächen größeren Zuschnitts gefordert. Der Kreistag sah in einer derartigen Umnutzung des Standortes Lanken eine erfolgversprechende Strategie zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung. Diesen Überlegungen stand die Auffassung gegenüber, dass ein großer Teil der Flächen aufgrund landschaftlicher Gegebenheiten nicht für eine gewerbliche Nutzung zur Verfügung stünde.

Die Aufgabe der von der FPB erarbeiteten Machbarkeitsstudie bestand darin, eine Entscheidungsgrundlage bezüglich der weiteren Verwertung des Standortes bereitzustellen und die Planungsvorgaben für die Umsetzung zu definieren. Aus dieser Aufgabenstellung heraus ergab sich als Teilaufgabe eine Grobbewertung denkbarer Gewerbeflächen innerhalb größerer 'Suchräume'.

1996

PDF: 163 KB

 

Rahmenplan "Verwaltungszentrum Neuruppin"

Stadt Neuruppin

Auftraggeber: Stadt Neuruppin

Mit dem etwa 35 ha großen, ehemaligen Kasernengelände, das seit der Errichtung der ersten Gebäude 1880 bis zum Abzug der GUS-Truppen 1993 militärisch genutzt wurde, steht in der Stadt Neuruppin ein wertvoller Standort in zentraler Lage zur Verfügung. Diese hohe Attraktivität zeigte sich auch am großen Interesse sowohl privater Investoren als auch öffentlicher Institutionen, die eine Reihe von Ideen und Planungen für Teile des Standortes entwickelten. Aufgabe der FPB war es, eine Planung zu erarbeiten, die die Einzelvorhaben untereinander koordiniert und in die gesamtstädtische Planung integriert. Dabei waren insbesondere die Realisierbarkeit einzelner Konzepte kritisch zu hinterfragen, eine möglichst große Nutzungsmischung zu erreichen und besondere sektorale Probleme (verkehrliche Erschließung) zu lösen.

Der Rahmenplan wurde nach der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen.

1995

PDF: 225 KB

 

Räumliche Bereichsentwicklungsplanung

Berlin Hellersdorf von Berlin, Mittelbereich XXIII-Süd Kaulsdorf / Mahlsdorf

Auftraggeber: Bezirk Hellersdorf von Berlin / Senatsverwaltung für Bau- und Wohnungswesen

Nach den Richtlinien von SenStadtUm wurde auf eine flächendeckende, grundstücksbezogene Bestandsaufnahme der Untersuchungsbereiche verzichtet. Das Gutachten liefert also in der Regel blockbezogene Analysen und Konzepte. Für die Bereiche mit den dringendsten planerischen Handlungsbedarfen wurden differenzierte Nutzungsund Maßnahmenkonzepte erarbeitet. Die inhaltlichen Schwerpunkte waren u. a. die Steuerung der Verdichtung in den durch Einfamilienhäuser und Lauben geprägten Bereiche, eine Abschätzung der Bevölkerungsentwicklung, die Sicherung und Entwicklung der städtebaulichen, freiraumplanerischen, verkehrlichen und sozialen Struktur sowie die Entwicklung der lokalen Zentren und gewerblichen Flächen.

In Arbeitsgemeinschaft mit dem Büro für Landschaftsplanung Adelheid Rosenkranz

1992 - 1994

PDF: 197 KB

 

Rahmenplanung "Cottbus-Schmellwitz"

Stadt Cottbus

Auftraggeber: Stadt Cottbus

Das Neubaugebiet Schmellwitz wurde als eines der letzten großen Wohnungsbauvorhaben in Cottbus ab Mitte der 1980 Jahre realisiert. Ein Großteil der geplanten Wohnungen und Infrastruktureinrichtungen wurde zwar fertiggestellt, der Kernbereich der Siedlung lag jedoch noch Mitte der 1990 Jahre brach. Hier war ursprünglich ein größerer Versorgungsbereich geplant, der eine Bedeutung über den Ortteil hinaus erhalten sollte.

Aufgabe der Rahmenplanung war es, die bereits vorliegenden Ergebnisse sektoraler Studien zusammenzufassen und in ein übergreifendes Konzept zu integrieren. Ein Schwerpunkt der Überlegungen sollte auf der Entwicklung von Nutzungs– und Baustrukturkonzepten für die im Zentrum und an den Randbereichen der Siedlung befindlichen Brachflächen liegen.

1994

PDF: 256 KB

 

Grundlagen zur Bereichsentwicklungsplanung

Berlin Hellersdorf

Auftraggeber: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz

Aufgabe der BEP-Grundlagen ist es, einen schnellen Überblick über dringende Problem- und Entwicklungsschwerpunkte für den Bezirk Hellersdorf zu gewinnen sowie einen ersten konzeptionellen Rahmen für die künftige räumliche Entwicklung zu formulieren. Mit ihrer Hilfe wurden Grundlinien für die Konkretisierung und Ergänzung des Berliner Flächennutzungsplanes aus bezirklicher Sicht, für die Beurteilung und Einordnung konkreter Planungsvorhaben sowie für das Setzen von Prioritäten bei der Steuerung der Entwicklung geschaffen. Das Fehlen von vorbereitender und verbindlicher Bauleitplanung sollte damit soweit wie möglich ausgeglichen und der Handlungsbedarf in den verschiedenen Bereichen verdeutlicht werden.

In Arbeitsgemeinschaft mit dem Büro Schreckenberg, Hanke und Partner

1991

PDF: 157 KB

 

 

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© 2004 Freie Planungsgruppe Berlin GmbH, 23.12.2009