Freie Planungsgruppe Berlin

Verkehrsplanung

Projektarchiv Verkehrsplanung

Kurzexpertise Zillestraße (B-Plan VII-36-2 VE)
Kurzexpertise Zillestraße (B-Plan VII-36-2 VE)

Berlin-Charlottenburg

Auftraggeber: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin

Auf dem Grundstück Zillestraße 86 / Gierkezeile im Ortsteil Charlottenburg wurde der ehemalige öffentliche Parkplatz mit 143 Stellplätzen auf Grundlage des B-Plans VII-36-2 VE einer Wohnnutzung zugeführt. Das Grundstück wurde mittlerweile bebaut. Aufgrund der Klage einer Privatperson, der Plangeber hätte die verkehrlichen Auswirkungen nicht in die Abwägung eingestellt, wurde ein Normenkontrollverfahren eröffnet. Das Bezirksamt wollte daraufhin durch eine verkehrliche Kurzexpertise klären lassen, ob durch das Vorhaben entsprechende Auswirkungen zu erwarten sind.

Zur Bewertung der Situation wurde die Verkehrserzeugung des ehemaligen Parkplatzes ermittelt. Dabei wurden auf eine Parkraumuntersuchung des Büros Spath + Nagel aus 2007 sowie die Empfehlungen für Anlagen des ruhenden Verkehrs (EAR) zurückgegriffen. Im Ergebnis resultierte eine Verkehrserzeugung von 1.250 Kfz-Fahrten/Tag. Die nach den Planungsansätzen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ermittelte Verkehrserzeugung der Neubebauung samt laut B-Plan zulässiger Gewerbenutzung liegt mit ca. 700 Kfz-Fahrten/Tag deutlich darunter.

Der Nachweis von Stellplatzkapazitäten im umliegenden Straßennetz zur Aufnahme des ggf. verdrängten Parkverkehrs erfolgte bereits 2007. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass ein vermindertes Stellplatzangebot auch zu weniger Park(such-)verkehr führen wird. Das OVG Berlin-Brandenburg gab den Annahmen in letzter Instanz recht und deckt sich somit mit der Berliner Verkehrspolitik, wonach der private Autoverkehr in der Innenstadt zukünftig weiter reduziert werden soll.

2016

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Projektskizze Fahrradparkhaus Celle
Projektskizze Fahrradparkhaus Celle

Celle

Auftraggeber: Stadt Celle

Die Stadt Celle plant die Errichtung eines automatischen Fahrradparkhauses mit Verleihstation für Fahrräder und Pedelecs direkt am Bahnhof. Wegen der beengten Situation soll das Modell „Bikesave“ der Firma WÖHR als Turmvariante (8 Ebenen, 122 Stellplätze) errichtet werden. Dafür sollen im Rahmen des Bundeswettbewerbs Klimaschutz für Radverkehr Fördergelder beantragt werden.

Die Projektskizze entstand als Teil der einzureichenden Unterlagen. Darin sollte dargestellt werden, inwiefern das Vorhaben das Ziel der Bundesregierung, den Ausstoß von Treibhausgase in Deutschland um mind. 40 % gegenüber 1990 zu senken, unterstützt. Außerdem sollte die geplante Vorgehensweise zum Monitoring der Radverkehrsentwicklung deutlich werden.

Die Stadt Celle hat sich dazu in den letzten Jahren bereits einen Stand erarbeitet. Dazu gehört insbesondere die regelmäßige Fortschreibung der Radverkehrsplanung, zuletzt 2015. Das Ziel der Celler Verkehrsplanung ist eine weitere Verbesserung der Radverkehrsbedingungen nach den Kriterien des Nationalen Radverkehrsplans 2020.

Im Rahmen der Projektskizze zum Fahrradparkhaus wurden konkret folgende Zielstellungen formuliert: Entwicklung des Metropolnetzes, anforderungsgerechte Stellplätze, nachhaltiger Pendlerverkehr sowie Förderung des Fahrradtourismus.

2016

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Verkehrsgutachten Treskowstraße (B-Plan 3-5)
Verkehrsgutachten Treskowstraße (B-Plan 3-5)

Berlin-Pankow

Auftraggeber: Bezirksamt Pankow von Berlin

Im Zusammenhang mit dem Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplans 3-5 wurde die verkehrliche Erschließung des Plangebietes sowie die verkehrliche Situation im näheren Umfeld untersucht und betrachtet. Aufgrund der Sicherung des bestehenden Gewerbegebietes wurde geprüft, ob die vorhandene Erschließung für eine Gewerbeansiedlung ausreichend ist.

Für die Ermittlung der Verkehrserzeugung im Bestand und für die geplanten Nutzungen wurde zunächst das Verkehrsaufkommen des gesamten Durchschnitts-Werktages betrachtet. Das Verkehrsaufkommen wird mit Hilfe stadt- und verkehrsplanerischer Erfahrungswerte abgeschätzt und ggfs. mit den Betriebsbeschreibungen der Baugenehmigungen plausibilisiert.

Auf Grundlage der geplanten Festsetzungen wurden analog der Ermittlung der Verkehrserzeugung im Bestand die größtmögliche Anzahl an Beschäftigten, Kunden und Besuchern ermittelt. Da in der Realität von einer Überlagerung der Bestandsnutzung und der geplanten gewerblichen Nutzung auszugehen ist, wurde in der weiteren Betrachtung der „Worst Case“ untersucht.

Im Ergebnis ergeben sich Erhöhungen des Verkehrsaufkommens von 5 % bis 15 %. Die gemittelte Erhöhung beträgt ca. 8 %. Eine Aufnahme des zusätzlich anfallenden Verkehrs ist im bestehenden Netz problemlos möglich. Analog wurden die Nutzerzahlen für den ÖPNV bestimmt, dabei ergibt sich eine Anzahl von 9.500 täglichen Nutzern, die vom vorhandenen ÖPNV ebenfalls problemlos aufgenommen werden kann.

2015

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Verkehrsgutachten IKEA Lichtenberg (B-Plan 11-49 VE)
Verkehrsgutachten IKEA Lichtenberg (B-Plan 11-49 VE)

Berlin-Lichtenberg

Auftraggeber: IKEA Verwaltungs-GmbH

Im Rahmen des Änderungsverfahrens für den festgesetzten Bebauungsplan 11-49 VE war es erforderlich, die verkehrlichen Auswirkungen in Form eines ergänzenden Gutachtens zu behandeln. Gegenstand der Änderung war die vom Vorhabenträger geplante Erweiterung der zulässigen Verkaufsflächen von 21.000 m² auf 26.000 m². Dabei war ein entsprechender Nachweis der Leistungsfähigkeit des Erschließungssystems bzw. auch eine Stellungnahme zu den verkehrlichen Auswirkungen auf das übergeordnete Straßennetz (Landsberger Allee, Rhinstraße) zu erbringen. Die bereits in den Jahren 2003 bis 2009 durch die FPB erarbeiteten Gutachten zur verkehrlichen Erschließung waren Grundlage der Fortschreibung.

Mit der Abfrage der Prognose für 2025 ergab sich ein Anstieg der Verkehrsmengen gegenüber 2009, jedoch liegen die Werte unterhalb der Belastung von 2005. Zudem zeigt sich, dass die Prognose im Vergleich zu den Prognosen für 2015 aus den Jahren 2002 und 2006 einen deutlichen Rückgang darstellt.

Die Aktualisierung der Verkehrserzeugung des IKEA-Möbelmarkts erfolgte anhand von Verkehrserhebungen auf dem Gelände. Im Ergebnis wurden die Prognosewerte aus 2009 weitestgehend bestätigt. Vor dem veränderten Hintergrund der nun geplanten Fachmarktagglomeration (Globus, Roller etc.) wurde eine Gesamtverkehrserzeugung von ca. 17.500 Kfz-Fahrten abgeleitet. 2009 war für das ehem. FEDZ und IKEA von einer Verkehrserzeugung von knapp 20.000 Kfz-Fahrten/Tag ausgegangen worden. Durch die damals auf Grundlage der höheren Verkehrserzeugung dimensionierte Erschließung ist die Leistungsfähigkeit des Verkehrsnetzes gewährleistet.

2015

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Verkehrsgutachten Sachsendamm (B-Plan 7-73 VE)
Verkehrsgutachten Sachsendamm (B-Plan 7-73 VE)

Berlin-Schöneberg

Auftraggeber: GVT Tempelhofer Weg GmbH & COKG

Im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg soll der vorhabenbezogene Bebauungsplan 7-73 VE aufgestellt werden. Auf den Grundstücken Sachsendamm 67–71 und Tempelhofer Weg 13–24 sollen die Garagen und die durch Kleingewerbe genutzte Bebauung abgerissen werden. Geplant ist der Neubau von Wohngebäuden, teilweise mit gewerblicher Nutzung, einer Kita sowie zugehöriger Nebenanlagen.

Für die dargestellte Entwicklungseinheit ist die gesicherte verkehrliche Erschließungen der Gesamtfläche sowie auch für einzelne Teilflächen in einem Verkehrsgutachtens darzustellen und abzustimmen. Dabei ist die Frage zu klären, ob wegen der zu erwartenden Verkehrsbelastung und der örtlichen Randbedingungen Beeinträchtigungen des Verkehrsablaufs insbesondere im Sachsendamm auftreten könnten.

Dazu wurde der von den geplanten Nutzungen des Vorhabens erzeugte Verkehr mit den Belastungen im bestehenden Verkehrsnetz überlagert und bewertet. Im Ergebnis wird für alle Zufahrten eine gute Verkehrsqualität erreicht. Auf dem Sachsendamm selbst ist davon auszugehen, dass insgesamt kaum eine Beeinflussung des Verkehrsablaufs festzustellen sein wird.

2015

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Verkehrsgutachten Estrel-Hotel (B-Plan XIV-245ba-1)
Verkehrsgutachten Estrel-Hotel (B-Plan XIV-245ba-1)

Berlin-Neukölln

Auftraggeber: ESTREL Hotel-Betriebs-GmbH

Auf dem Grundstück Sonnenallee 228 im Bezirk Neukölln von Berlin soll im Rahmen eines Bebauungsplanes XIV-245ba-1 Planungsrecht geschaffen werden. Für den Entwicklungsbereich ist die gesicherte verkehrliche Erschließung in einem Verkehrsgutachten darzustellen und abzustimmen.

Das Vorhaben sieht vor, an der Sonnenallee gegenüber des bestehenden Hotel- und Veranstaltungskomplexes des Estrel Hotels angrenzend zur künftigen Verlängerung der BAB A 100 ein Ensemble aus Hotelturm, Büronutzung, Parkhaus und Hallenkomplex zu errichten. Dominieren wird der an seiner höchsten Stelle 175 Meter hohe Hotelturm.

Als Prognosezeitraum wurde der Planungshorizont 2025 unter Berücksichtigung des 17. Bauabschnitts der Verlängerung der BAB A 100 festgelegt. Im Rahmen der Planfeststellung wurde eine Verkehrsprognose von fast doppelt so viel Verkehr für die Sonnenallee ausgegeben. Da die Erschließung des Vorhabens an die Sonnenallee zwischen zwei Lichtsignalanlagen liegt, wurde die Leistungsfähigkeit anhand von Zeitlücken nachgewiesen (siehe Bild links). Im Ergebnis können die im Normalverkehr prognostizierten 1.388 Kfz-Fahrten/Tag sowie im Messeverkehr 2.106 Kfz-Fahrten/Tag über die geplante Erschließung abgewickelt werden. Im Ergebnis der Untersuchung ergaben sich zudem geringfügige Änderungen der Ausführungsplanung der Planfeststellung zum AS Sonnenallee.

2015

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Verkehrsgutachten Henriettenplatz
Verkehrsgutachten Henriettenplatz

Berlin-Charlottenburg

Auftraggeber: Objekt Henriettenplatz GbR

Im Rahmen des Projekts „Henriettenplatz / Seesener Straße“ im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf sollen die zwischen der Seesener Straße und den Bahnanlagen gelegenen Flächen einer Wohnnutzung zugeführt werden. Am Henriettenplatz ist in diesem Zusammenhang die Errichtung von Gebäuden mit Dienstleistungs- und Einzelhandelsnutzung mit insgesamt mehr als 10.000 m² BGF geplant.

Infolge der Nutzungsänderung und der resultierenden Stellplatzanforderungen in Verbindung mit einer zu erwartenden Zunahme des Verkehrs sind die vorhandenen Zu- und Abfahrten der Grundstücke neu zu bewerten. Aufbauend aus einer Verkehrsuntersuchung aus dem Jahr 2013 wurden für die einzelnen Straßenabschnitte Verkehrsbelastungen ermittelt und mit den Bestandsbelastungen aus 2014 überlagert.

Im Ergebnis wird davon ausgegangen, im untergeordneten Netz aufgrund der für Wohnstraßen typischen Verkehrsbelastungen keine größeren Beeinträchtigungen der Verkehrsqualität auftreten werden. Die Bewertung des Knotenpunkts Seesener Straße / Johann-Sigismund-Straße ergab, dass alle zukünftigen Ströme mit einer mittleren Wartezeit unter 10 Sekunden abgewickelt werden können. Im Knotenpunkt Johann-Sigismund-Straße / Westfälische Straße sind einzig die beiden Nachmittagsstunden kritisch, für die als Verkehrsqualität „C“ ermittelt wurde. Die notwendige Verkehrsqualität ist damit gegeben.

2015

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Verkehrsgutachten Fritz-Erler-Allee (B-Plan XIV-108-1)
Verkehrsgutachten Fritz-Erler-Allee (B-Plan XIV-108-1)

Berlin-Neukölln

Auftraggeber: degewo Süd Wohnungsgesellschaft mbH

Auf den Grundstücken im Bereich Käthe-Dorsch-Ring / Fritz-Erler-Allee / Agnes-Straub-Weg in Berlin-Neukölln soll im Rahmen des Bebauungsplans XIV-108-1 zur Entwicklung und Nachverdichtung von ca. 129 Wohneinheiten an drei Standorten Planungsrecht geschaffen werden. Das geplante Maß der Wohnnutzung umfasst an drei Standorten ca. 129 Wohneinheiten mit einer Geschossfläche von 12.900 m² (1 WE je 100 m² Bruttogeschossfläche).

Die verkehrliche Anbindung der Entwicklungsflächen an das über-geordnete öffentliche Straßennetz soll über den Agnes-Straub-Weg an die Fritz-Erler-Allee erfolgen. Dabei ist die Frage zu klären, ob wegen der zu erwartenden Verkehrsbelastung und der örtlichen Randbedingungen Beeinträchtigungen des Verkehrsablaufs auftreten könnten bzw. wie viel Neuverkehr aus den geplanten Vorhaben verträglich ist.

Für den Nachweis der Verkehrsqualität wurde der Knotenpunkt Fritz-Erler-Allee / Agnes-Straub-Weg mit dem Berechnungsverfahren nach HBS 2001 für Knotenpunkte ohne Lichtsignalanlage untersucht. Im Ergebnis ist im Nullfall eine Verkehrsqualität „Stufe C“ erreichbar. Im Planungsfall stellt sich durch die geringen Belastungen im Neu-verkehr dasselbe Ergebnis ein. Die mittleren Wartezeiten der Nebenströme aus dem Agnes-Straub-Weg verschlechtern sich maximal um 2 Sekunden und bleiben unter 30 Sekunden.

2015

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Verkehrlicher Fachbeitrag Gewerbepark Knorr-Bremse
Verkehrlicher Fachbeitrag Gewerbepark Knorr-Bremse

Berlin-Marzahn

Auftraggeber: Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung u. Modernisierung (BSM)

Auf Teilflächen des Gewerbeparks Knorr-Bremse im Bezirk Marzahn-Hellersdorf soll nach B-Plan-Gebiet XXI-22 ein Wohngebiet entwickelt werden. Die Nutzungsänderung erfordert eine Planänderung. Im Rahmen der nächsten Planungsebene sollte u.a. der Fachbeitrag zum Verkehr vertiefend bearbeitet werden.

Mit dem Vorhaben sollen rund 100.000 m² BGF „Wohnen“ innerhalb der Wohn- und Mischgebiete entstehen. Die Bruttogeschossfläche für „Gewerbe/Dienstleistung/Büro“ beträgt im Mischgebiet ca. 15.000 m² und im Gewerbegebiet rund 20.000 m². Um den Planungsnullfall zu bestimmten, wurde bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt die Verkehrsprognose 2025 abgefragt und eine Kurzzeitzählung am Kreisverkehr Georg-Knorr-Str. / Wiesenburger Weg / Frank-Schweitzer-Str. durchgeführt.

Die Ermittlung der Verkehrserzeugung des geplanten Gewerbeparks Knorr-Bremse ergab nach den standardisierten Parametern und Kennwerten 3.600 Kfz-Fahrten/Tag. Die übrige Entwicklung im Gewerbepark Berlin Eastside wurde extra berechnet. Insgesamt entstehen somit 11.000 Kfz-Fahrten/24 h. Diese wurden auf das untergeordnete Straßennetz entsprechend umgelegt.

2015

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Verkehrsgutachten Friedenstraße (B-Plan V-1-1/V-1-2)
Verkehrsgutachten Friedenstraße (B-Plan V-1-1/V-1-2)

Berlin-Friedrichshain

Auftraggeber: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin

Im Rahmen der Bebauungspläne V-1-1 und V-1-2 sollen im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Entwicklung eines Standorts mit mind. 637 Wohneinheiten geschaffen werden. Das ca. 0,6 Hektar große Plangebiet des B-Plans V-1-1 (Wohnquartier „An der Mälzerei“) ist dabei deutlich kleiner als das Gebiet des B-Plans V-1-2 (Wohnquartier „Friedrichshain-Höfe“) mit ca. 2,1 Hektar. Der ehemalige Brauhausspeicher soll erhalten und künftig als Kindertagesstätte genutzt werden.

Das geplante Maß der Wohnnutzung umfasst an zwei Standorten 637 Wohneinheiten mit insgesamt ca. 61.600 m² BGF. In der Mälzerei sollen zusätzlich Wohnungen neben der bestehenden Gewerbenutzung entstehen. Die Abschätzung der Verkehrserzeugung der Mälzerei erfolgt über die Anzahl der zugewiesenen TG-Stellplätze (42 Stellplätze) bezogen auf Wohnnutzung, da diese mehr Verkehr erzeugt und somit ein „Worst Case“ angenommen wird.

Im Ergebnis der Betrachtung ist die Anbindung des Vorhabens an die Landsberger Allee sowie die Pufendorfstraße aus verkehrlicher Sich als unkritisch anzusehen: Während bei der Zu-/Ausfahrt Landsberger Allee durch die Mitnutzung der Hotelvorfahrt kaum Wartevorgänge auf der Landsberger Allee zu erwarten sind, ist die Ein- und Ausfahrt über der Pufendorfstraße aufgrund der ausreichend großen Fahrgasse und der geringen Verkehrsbelastung im Bereich unkritisch.

2015

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Volkspark Potsdam – Verkehrskonzeption 2020
Volkspark Potsdam – Verkehrskonzeption 2020

Potsdam

Auftraggeber: Entwicklungsträger Bornstedter Feld GmbH

Ziel dieser Untersuchung war es, auf Grundlage aktueller Daten zum Besucherverhalten und der künftig verfügbaren Flächen für Parkplätze Lösungsstrategien zur verträglichen Abwicklung der resultieren Verkehre zu erarbeiten, mit den Beteiligten abzustimmen und Handlungsempfehlungen für die Umsetzung darzustellen.

Die Besucher des Volkspark Potsdam nutzen derzeit hauptsächlich den Parkplatz der Biosphäre sowie den Behelfsparkplatz gegenüber. Bei der Feuerwerkersinfonie und beim Drachenfest werden Teile des ehemaligen BUGA-Parkplatzes als temporärer Parkplatz aktiviert und die Stellplätze im öffentlichen Straßenraum genutzt.

Zukünftig wird durch die Entwicklung des Quartiers „Rote Kaserne West“ sowie des neuen Schulstandorts nur noch der Parkplatz der Biosphäre sowie die Potenzialfläche Esplanade zur Verfügung stehen. Der Druck auf den Stellplätzen im öffentlichen Straßenraum wird zunehmen; es wird dort kaum Spielraum für die mit dem Kfz anreisenden Volkspark-Besucher geben.

Um dem reduzierten Stellplatzangebot zu begegnen, wurde verschiedene Szenarien entworfen. Für kleinere bis mittelgroße Veranstaltungen ergeben sich keine Probleme, wohingegen sich bei Großveranstaltungen Stellplatzdefizite ergeben, die nicht durch das bestehende ÖPNV-Angebot aufgefangen werden können; hier sind weitere Einsetzer und ggf. ein Shuttle-Verkehr notwendig. Sofern die Biosphäre einer abweichenden Nutzung zugeführt wird, ist die Errichtung einer Parkpalette notwendig.

2014

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Verkehrsgutachten Berliner Gromarkt
Verkehrsgutachten Berliner Gromarkt

Berlin

Auftraggeber: Berliner Gromarkt GmbH

Im Rahmen eines Verkehrsgutachtens sollte die verkehrliche Situation auf dem Gelnde des Berliner Gromarkts untersucht werden. Neben einer Auswertung der Verkehrsmengen und deren Verteilung sollte vor allem das Erschlieungskonzept fr den Gromarkt, die Auslastung der Stellpltze sowie die Wirkung der verkehrsberuhigenden Manahmen untersucht werden.

In der Analyse der Bestandssituation wurde eine berschlgige Erfassung der Stellpltze und der Verkehrsbelastungen durchgefhrt. Dies umfasste:

  • Querschnittszhlung und Geschwindigkeitsmessung
  • Knotenstromzhlung
  • Erfassung der Stellplatzauslastung

Im Ergebnis sind keine grundstzlichen Verkehrsprobleme erkennbar. Es entstehen hchstens kurzzeitige Rckstaus an den Schrankenanlangen in der Hauptzufahrt sowie in der Zu- und Ausfahrt zum Kundenparkplatz des Fruchthofs. Die Straenquerschnitte und Knotenpunkte auf dem Gelnde sind fr das festgestellte Verkehrsaufkommen ausreichend dimensioniert.

In der Untersuchung der Parkraumauslastung hat sich jedoch gezeigt, dass sich das Stellplatzangebot fr den Kundenverkehr des Blumengromarkts und des Fruchthofs an der Leistungsgrenze befindet. Dies ist insbesondere hinsichtlich der geplanten Erweiterung kritisch.

2014

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Radverkehrsplanung für die Stadt Celle
Radverkehrsplanung für die Stadt Celle

Stadt Celle

Auftraggeber: Stadt Celle

Für die Stadt Celle wurde ein Radverkehrsplan entwickelt mit dem Ziel, die Rahmenbedingungen für den Fahrradverkehr in der Stadt weiter zu verbessern. Auf Grundlage einer umfassenden Bestandsaufnahme und Mängelanalyse nennt der Radverkehrsplan differenzierte Möglichkeiten für die Schaffung von „guten“ Radfahrbedingungen. Dazu gehört die Weiterentwicklung und Verdichtung der Wegeinfrastruktur, die Schaffung von neuen Abstellanlagen sowie Öffentlichkeitsarbeit und höherwertiger Service. Darüber hinaus empfiehlt der Radverkehrsplan weitergehende Maßnahmen und Standards in Bezug auf Erweiterung, Durchlässigkeit, Wegweisung und Benutzbarkeit des Radwegenetzes auf dem Planungsstand des Nationalen Radverkehrsplans 2020. Weiterführende Untersuchungen thematisierten Radverkehrsmarketing und -finanzierung sowie die Machbarkeit eines Fahrradverleihsystems und einer Fahrradstation.

2013 - 2014

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Integriertes Parkraumkonzept Celle
Integriertes Parkraumkonzept Celle

Stadt Celle

Auftraggeber: Stadt Celle

Für die Stadt Celle wurde im Rahmen des Stadtentwicklungskonzepts Mobilität ein integriertes Parkraumkonzept entwickelt. Aus dem Spannungsfeld einer attraktiven, verkehrsberuhigten und lärmreduzierten Innenstadt und der wachsenden Bedeutung Celles als wirtschaftliches Zentrum der Region ergeben sich besondere Herausforderungen in der Organisation des ruhenden Verkehrs.

Auf der Grundlage einer Strukturanalyse wurde das Angebot an öffentlichen und nichtöffentlichen Stellplätzen im Innenstadtbereich untersucht und der zu erwartenden Nachfrage und den Anforderungen nach aktuellem Planungsstand gegenübergestellt. Besonderen Stellenwert hatte dabei die Untersuchung der Auslastung der Parkhäuser.

Die Analyse ergab, dass die Stadt Celle ausreichend Stellplatz-Kapazitäten besitzt, jedoch Handlungsbedarf in der anforderungsgerechten Ausstattung einiger Stellplätze besteht. Ein besonderer Schwerpunkt ist das Anwohnerparken in der Altstadt im Zuge der bevorstehenden Altstadtsanierung. Ein Baustein zur Stärkung des Anwohnerparkens ist die Umsetzung eines Car-Sharing-Modells mit ein bis drei Fahrzeugen. Weitere Empfehlungen betreffen die Etablierung von Elektrofahrzeugen im Stadtgebiet sowie einen nachhaltigen Pendlerverkehr.

2013 - 2014

PDF: 261 KB

 

Entwurfs- und Ausführungsplanung für Verkehrsanlagen im Sanierungsgebiet Karl-Marx-Straße/Sonnena
Entwurfs- und Ausführungsplanung für Verkehrsanlagen im Sanierungsgebiet Karl-Marx-Straße/Sonnenallee, Gebietsteil Sonnenallee

Berlin-Neukölln

Auftraggeber: Bezirk Neukölln von Berlin

Für drei Teilbereiche im Sanierungsgebiet Karl-Marx-Straße/Sonnenallee – Lohmühlenstraße/ Harzer Straße/ Kiehlufer, Weichselstraße und Weichselplatz/ Fuldastraße/ Weigandufer – wurden verkehrsplanerische Gestaltungsvorschläge entwickelt.

Am Knotenpunkt Lohmühlenstraße/ Harzer Straße wird die Verkehrsführung geändert. Mit geringfügigen Umbaumaßnahmen wie die Herrichtung von Radfahrstreifen mit Asphaltbelag und die Anordnung von Überquerungsstellen für Fußgänger wird die Achse Lohmühlenstraße – Lohmühlenbrücke bevorrechtigt.

Die Weichselstraße erhält auf der gesamten Länge ein neues Straßenprofil. Durch die Verbreiterung der Gehwege, die Verengung der Fahrbahn (Breite ca. 4,0 m) sowie die Ausbildung von Fahrbahnschwellen wird sie zum verkehrsberuhigten Bereich umgestaltet. In der eigentlichen Fahrgasse wird das Großsteinpflaster ausgebaut und durch einen ebenen Asphaltbelag ersetzt. In den Randbereichen bleibt das Großsteinpflaster als Parkplätze in Längsaufstellung erhalten.

Das Straßenprofil am Weigandufer bzw. die Verlängerung am Weichselplatz wird in seinem derzeitigen Profil größtenteils beibehalten.

Durch die Einschränkung der Zufahrt am Weigandufer, die Führung der Radfahrer auf der Fahrbahn sowie durch die Verbreiterung des Weges werden die Nutzungskonflikte zwischen Fußgänger und Radfahrer stark reduziert.

seit April 2013

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Verkehrsgutachten Lehrter Straße (B-Plan 1-67)
Verkehrsgutachten Lehrter Straße (B-Plan 1-67)

Berlin-Mitte

Auftraggeber: Groth u-invest Neunte GmbH & Co. Lehrter Straße KG

In der Lehrter Straße in Berlin-Moabit soll auf einer Fläche von 3,7 ha ein lebendiges Quartier mit vorherrschender Wohnnutzung entstehen. Die aktuelle Masterplanung ist als Fortschreibung des prämierten städtebaulichen Entwurfs Grundlage für das parallel laufende Planverfahren zum Bebauungsplan 1-67.

Für das Neubauprojekt ist die gesicherte verkehrliche Erschließung der Gesamtfläche sowie auch für einzelne Teilflächen in einem Verkehrsgutachten darzustellen und abzustimmen. Dabei ist die Frage zu klären, ob wegen der zu erwartenden Verkehrsbelastung und der örtlichen Randbedingungen Beeinträchtigungen des Verkehrsablaufs in der Lehrter Straße und der angrenzenden Knotenpunkte auftreten könnten bzw. wie viel Neuverkehr aus den geplanten Vorhaben verträglich ist.

Dazu wurde der von den geplanten Nutzungen des Vorhabens erzeugte Verkehr in einer Verkehrsumlegung mit den Belastungen im bestehenden Verkehrsnetz überlagert und mit dem Handbuch für die Bemessung von Straßenverkehrsanlagen (HBS 2001) bewertet. Im Ergebnis wird für alle Zufahrten eine gute Verkehrsqualität erreicht. Besondere Betrachtungen in Bezug auf die räumliche Nähe der Zufahrten zueinander sowie kapazitätsmindernde Fußgänger- und Fahrradverkehre im Längsverkehr offenbarten ebenfalls keine Defizite.

2013

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Rekonstruktion und Neubau von Straßen im Sanierungsgebiet Innenstadt im Bereich Hammerstraße, Lindenstraße, Sieberstraße und Petersilienstraße

Stadt Brandenburg an der Havel

Auftraggeber: Stadt Brandenburg

Die Entwurfs- und Ausführungsplanung umfaßt den Straßenzug Hammerstraße sowie die innerstädtischen Straßen Lindenstraße, Petersilienstraße und Sieberstraße in der Neustadt der Stadt Brandenburg an der Havel.

Die Rekonstruktion der nördlich der zentralen Hauptachse der Hauptstraße gelegenen Stadtstraßen und Gassen der Neustadt wird als wichtiger stadtentwicklungspolitischer Impuls angesehen, der zur Stärkung der Bedeutung dieses Stadtbereiches an der Stadtmauer einen wesentlichen Beitrag leisten soll.

Die Platz- und Straßenräume werden aufgewertet und unter denkmalpflegerischen Aspekten wieder hergerichtet. Dabei wird insbesondere der Charakter der kleinen Brandgassen und Durchgänge zur Hauptstraße berücksichtigt und durch entsprechende Gestaltungen und Beleuchtungen hervorgehoben. Die bestehenden Funktionen werden in diesem Stadtbereich auch künftig gesichert.

Bausumme: voraussichtlich 1,3 Mio Euro

Leistungsphasen 1 - 7

seit 2006

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Entwurfs- und Ausführungsplanung für Verkehrsanlagen im Wohngebiet Lentzeallee

Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf

Auftraggeber: Groth Gruppe Berlin

Die verkehrliche Haupterschließung des Gebietes erfolgt über die südlich verlaufende Lentzeallee. An der westlichen Grenze des Plangebietes ist die untergeordnete Anbindung an das öffentliche Straßennetz der Zoppoter Straße vorgesehen.Die Innere wird die gebietsinterne Platzanlage durch Wohnstraßen umschlossen und ist über zwei Wohnstraßen mit den angrenzenden Straßen Lentzeallee und Zoppoter Straße verbunden. Im westlichen Grundstücksbereich werden 8 Doppelhäuser über einen Wohnweg erschlossen. Über die zentrale Platzumfahrung erfolgt die Erschließung der umgebenden Reihenhausbebauung und der zentralen Stadtvilla. Der Geschosswohnungsbau ist über die Lentzeallee, wie auch über rückwärtig geführte Fußwege erschlossen.

Im Zentralen Platzbereich werden Parkmöglichkeiten in Senkrechtaufstellung in Parkbuchten vorgesehen, die durch begleitende Bäume gegliedert werden. Der aus dem Geschosswohnungsbau und der Stadtvilla resultierende Stellplatzbedarf wird in Tiefgaragen angeordnet. Über den Wohnweg der Doppelhaushälften werden jeweils Einzelstellplätze auf den Grundstücken erschlossen.

Es ist vorgesehen das anfallende Niederschlagswasser im Plangebiet über eine belebte Bodenschicht von mindestens 30 cm und über Rigolenanlagen versickern zu lassen.

Alle Straßen im Plangebiet sollen als private Wohnstraßen ausgebildet werden.Weiterhin werden in allen Straßen, außer in der Wohnstraße die an die Lentzeallee anbindet, Mischverkehrsflächen ohne eigenständige Gehwege berücksichtigt. Alle Straßen sollen als verkehrsberuhigter Bereich - Spielstraße – gestaltet werden.

Bausumme: ca. 600.000 Euro

HOAI-Leistungsphasen 1 - 9

seit März 2009

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Sanierung der Klingelhöferstraße und der Graunstraße

Berlin - Mitte

Auftraggeber: Bezirksamt Mitte von Berlin, Abt. Stadtentwicklung, Straßen- und Grünflächenamt

In der Graunstraße im Bezirk Mitte von Berlin soll eine Verringerung der verkehrsbedingten Lärmemissionen erreicht werden, indem das Straßenpflaster durch einen Asphaltbelag ersetzt wird. Dazu wird im Fahrbahnbereich das bestehende Pflaster aufgebrochen und einschließlich der bestehenden ungebundenen Bettungsschicht entfernt. Die vorhandenen Straßenrandbereiche (Parkstreifen) bleiben bestehen. Sie werden durch Pflasterschnitte von den zu sanierenden Straßenflächen getrennt. Auf der bestehenden Betondecke wir der neue Oberbau in Anlehnung an RSTO 01 (Ausgabe 2001) im Mittel in einer Gesamtstärke von 22 cm aufgebaut.

Aufgrund der hohen Beanspruchung in der Klingelhöferstraße ist die bestehende Asphaltoberfläche in einem desolaten Zustand, teilweise ist die Asphaltdeckschicht aufgeplatzt, es haben sich bereits deutliche Spurrillen ausgebildet und auch die Anschlüsse an partiell ausgebesserten Flächen sind defekt.Im Rahmen der geplanten Sanierungsmaßnahme sollen die oberen Asphalt- und Betonschichten der östlichen Hauptfahrbahn der Klingelhöferstraße (in nördliche Richtung verlaufende Fahrstreifen) im Bereich zwischen der V.d.Heydt-Straße und der Tiergartenstraße erneuert werden. Dadurch soll auch eine Verbesserung der verkehrsbedingten Lärmemissionen erreicht werden.

Bausumme: ca. 410.000 Euro

HOAI-Leistungsphasen 1 - 7

2009

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Erschließungsplanung Bohnsdorf (Baufeld Ost)

Berlin Treptow-Köpenick

Auftraggeber: Flughafen Berlin Schönefeld GmbH - FBS

Parallel zum Umbau und zur Erweiterung vom bestehenden Flughafen Berlin Schönefeld zum Großflughafen Berlin-Brandenburg International (BBI) wird eine ca. 180 ha große Brach- und Ackerfläche nordöstlich der bestehenden Start- und Landebahn als großes zusammenhängendes Gewerbegebiet erschlossen. Die Attraktivität für die Ansiedlung von Gewerbe- und Industriebetrieben gewinnt dieses Areal neben der Flughafennähe durch die gute verkehrliche Anbindung.

Das Planungsgebiet umfasst den Bereich der geplanten öffentlichen Straßen innerhalb der Grenzen des Bebauungsplanes Nr. XV-70 "Bohnsdorf West". Die Planung der verkehrstechnischen Erschließung erfolgt auf der Grundlage dieses Bebauungsplanes.

Grundleistungen bis Vorentwurf

1999 - 2008

PDF: 183 KB

 

Integrierte Verkehrsentwicklungsplanung - Fortschreibung der Straßennetzplanung der Landeshauptstadt Schwerin für den Planungshorizont bis zum Jahr 2020

Stadt Schwerin

Auftraggeber: Landeshauptstadt Schwerin - Amt für Verkehrsmanagement

Für die Landeshauptstadt Schwerin wurden im Rahmen der Verkehrsentwicklungsplanung Konzepte mit dem Ziel erarbeit, einzelne Stadtteile, insbesondere den Innenstadtbereich, verkehrlich zu entlasten und den notwendigen Verkehr verträglich zu gestalten. Auf der Grundlage umfassender Verkehrserhebungen im Jahr 1991 und der Ermittlung der sozio-ökonomischen Strukturen wird das entwickelte Verkehrsmodell seitdem kontinuierlich fortgeschrieben. Verkehrserzeugung und Verkehrsverteilung fließen in das Modell der Verkehrsbeziehungen ein und werden im Simulationsmodell mit dem Netzmodell des Verkehrsstraßennetzes verknüpft. Ausgehend vom Analysefall werden für unterschiedliche Prognosehorizonte die sich ergebenden Verkehrsbelastungen ermittelt. Variiert werden dabei die Netzkonfigurationen für unterschiedliche Ausbauzustände des Straßennetzes sowie die Eingangsgrößen der Einwohner-, Arbeitsplatz- und der allgemeinen Verkehrsentwicklung.

Neben der Anpassung an die sich einstellenden Rahmenbedingungen in Schwerin (z. B. rückläufige Einwohnerentwicklung, negatives Wanderungssaldo ins Umland) wurde und wird das Verkehrsmodell zur Beurteilung von aktuellen Fragestellungen hinsichtlich der Verkehrsnetzgestaltung bzw. deren Auswirkungen genutzt:

  • Netzschluss zwischen den Autobahnen A 241 und A 20
  • Berücksichtigung der Leitbilder und Handlungsfelder des Stadtumbaus: Rückbau)
  • Reduzierung der Durchgangsverkehre im östlichen Teil des inneren Rings (Werderstraße)

 

1991 - 2008

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Stratgiekonzept für die integrierte Verkehrsentwicklung im Flughafenumfeld Berlin-Brandenburg International

Berlin

Auftraggeber: Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg

Die Verkehrspolitik der Länder Berlin und Brandenburg ist auf eine nachhaltige, zukunftsorientierte und finanzierbare Verkehrsentwicklung in der Metropolregion ausgerichtet, wobei die Flughafenregion eine entscheidende Schlüsselrolle einnimmt.

Im Strategiekonzept "Integrierte Verkehrsentwicklung" wurden die verkehrlichen Bedingungen für eine integrierte städtebauliche Gesamtentwicklung hergeleitet, da von ihr die wirtschaftliche Entwicklung der Flughafenregion in hohem Maße abhängt. Hierzu wurden strategische Handlungsempfehlungen formuliert.

Für die im GSK (gemeinsames Strukturkonzept) FU-BBI schon benannten Probleme und Maßnahmevorschläge der Kommunen wurden Lösungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung der finanziellen Auswirkungen erarbeitet.

Das Strategiekonzept schafft eine verbindliche Grundlage für das zukünftiges Handeln der Akteure. Das Instrumentarium ist so angelegt, dass die Zielkonformität einzelner Planungen, Projekte und Entscheidungen mit den Zielen der nachhaltigen Verkehrsentwicklung überprüft und transparent dargestellt werden kann.

Aufbauend auf den Ergebnissen wurde der Dialogprozess zu verschiedenen Maßnahmebereichen in 4 Arbeitsgruppen "Strategiekonzept integrierte Verkehrsentwicklung", "Natur- und Erholungsraum, "Städtebauliche Rahmenplanung und Soziale Infrastruktur" und "Zusammenarbeit Flughafen/Gemeinden" fortgeführt und vertieft.

2007 - 2008

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Umbau / Neubau innerstädtischer Verkehrsflächen - Vorplatz Quartierspark

Berlin Alt-Hohenschönhausen

Auftraggeber: Bezirksamt Lichtenberg von Berlin

Verkehrsanlagen für Fußgänger und Radfahrer

Leistungsphasen 1 - 6

seit 2006

 

Verkehrserschließung B-Plan XVII-50a Karlhorst Ost

Berlin Lichtenberg

Auftraggeber:  

Verkehrs- und Regenentwässerungskonzept im Rahmen des Bauleitplanung

Leistungsphasen 1 - 2

seit 2005

 

Voruntersuchung / Machbarkeitsstudie zur Umsiedlung des Blumengroßmarktes

Berliner Großmarkt

Auftraggeber:  

Beratungs- und Planungsleistungen zu den Verkehrsanlagen im Rahmen der Um- und Ausbaumaßnahmen im Umfeld des Obst- und Gemüsemarktes

Leistungsphasen 1 - 4

seit 2005

 

Objektplanung der Verkehrs- und Freianlagen im Rahmen der Um- und Ausbaumaßnahmen im Südgelände, Baufeld 3 und 4

Messe Berlin

Auftraggeber:  

Leistungsphasen 2 - 9

2004 / 2005

 

Bebauungsplan VIII-424 - Golfplatz Kladower Damm

Berlin Spandau

Auftraggeber: BIMA

Beratungs- und Planungsleistungen zu den Verkehrs- und Freianlagen im Rahmen der Bauleitplanung, einschl. Regenwasserversickerung

Leistungsphasen 1 - 2

2005

 

Verkehrserschließung B-Plan Nr. 95 Nördlich des Pfingstbergs

Pfingstberg, Potsdam

Auftraggeber:  

Objektplanung der Verkehrs- und Freianlagen, einschl. Regenwasserversickerung

Leistungsphasen 1 - 4

2004 / 2005

 

Aktualisierung der Verkehrsentwicklungsplanung der Stadt Celle einschließlich der Harmonisierung der Simulationsmodelle

Stadt Celle

Auftraggeber: Stadt Celle - Fachbereich Technische Dienste Verkehrs- und Straßenplanung

Die Veränderungen der Verkehrsstruktur (Trend zur Ansiedlung von Verkehrsmagneten wie Fachmärkte oder SB-Warenhäuser), die Entwicklung der Motorisierung und der Verkehrsströme sowie der Fortgang der Realisierung der Ostumgehung erfordern eine wiederholte Aktualisierung des Planungsinstrumentariums, um erfolgreich Maßnahmen entwickeln zu können, die die absehbaren Verkehrsprobleme in der Stadt Celle lösen können.

Auf der Grundlage umfassender Verkehrserhebungen und der Ermittlung der sozio-ökonomischen Strukturen wird das 1978 entwickelte rechnergestützte Verkehrsmodell seitdem kontinuierlich fortgeschrieben. Verkehrserzeugung und Verkehrsverteilung fließen in das Modell der Verkehrsbeziehungen ein und werden im Simulationsmodell mit dem Netzmodell des Verkehrsstraßennetzes verknüpft. Ergebnis sind Belastungspläne, in denen unterschiedliche Ausbauzustände des Straßennetzes, die Verflechtung mit der Region oder die allgemeinen Verkehrsentwicklung variiert werden.

In Celle wurde und wird das Simulationsmodell zur Beurteilung von aktuellen Fragestellungen hinsichtlich der Verkehrsnetzgestaltung bzw. deren Auswirkungen genutzt:

  • Schrittweise Realisierung der B 3 n in Bauabschnitten
  • Regionale Variationen der Anbindung der B 191 an die "H-Lösung" der BAB-Planung östlich von Celle
  • Verlängerte Biermannstraße über Borsigstraße bis zum Waldweg
  • Sechs Variationen des neuen Innenstadtkonzeptes

 

1978 - 2005

PDF: 60 KB

 

Gebietsübergreifende Rahmenplanvertiefung für den Bereich Potsdamer Straße - Gestaltungsregelwerk

Stadt Ludwigsfelde

Auftraggeber: Stadt Ludwigsfelde

Die Potsdamer Straße stellt die wichtigste Hauptverkehrstraße von Ludwigsfelde dar. Hier konzentrieren sich der überörtliche und innerörtliche Verkehr der Stadt. Sie bildet zugleich wichtigste Verbindung des Fußgänger- und Radverkehrs. Durch die Lage wichtiger zentraler Einrichtungen wie Bahnhof, Rathaus und Kulturhaus sowie verschiedener Einzelhandelsstandorte an der Potsdamer Straße fungiert sie ebenfalls als strukturelles Rückgrad der Stadt.

Mit der Erarbeitung einer Gebietsübergreifenden Rahmenplanvertiefung (Gestaltungsregelwerk) werden funktionale und gestalterische Zielvorstellungen und Leitbilder formuliert, die sich für definierte Abschnitte in einzelnen Maßnahmen konkretisieren.

Die Potsdamer Straße in Ludwigsfelde soll durch eine einheitliche Gestaltung ein eigenständiges Aussehen bekommen. Dazu ist dem Straßenraum eine klare Gestaltung (Regelprofil, Regelknoten, einheitliches Material und Stadtmobiliar etc.) und eine räumlichen Fassung zu geben. Im Interesse der Bürger soll sie neben ihrer Funktion als Hauptstraße stärker zu einer Straße werden, die einen angenehmen Aufenthalt bietet. Sie soll das Stadtbild prägen und die umgebenden Strukturen ordnen und verbinden.

2004

PDF: 86 KB

 

Objektplanung der Verkehrs- und Freianlagen (Straßen, Wege, Plätze) im Rahmen des BV Servicegebäude Süd

Messe Berlin

Auftraggeber:  

Leistungsphasen 2 - 9

2002 / 2003

 

Objektplanung der Verkehrsanlagen, Anbindung an das übergeordnete Straßennetz / Knotenpunktgestaltung

Berlin Lichtenberg

Auftraggeber: IKEA GmbH

Leistungsphasen 1 - 3

2003

 

Gutachten zur Verkehrserschließung Vorhaben FEDZ und IKEA

Berlin Lichtenberg

Auftraggeber: IKEA Verwaltungs GmbH, Grundstücksgesellschaft Berlin-Lichtenberg GbR

An der Südseite der Landsberger Allee im Berliner Bezirk Lichtenberg sollen auf zwei bisher gewerblich genutzten Grundstücken die Großprojekte IKEA und Fachmarkt-, Entertainment- und Dienstleistungszentrum (FEDZ) entwickelt werden. Um die verkehrliche Erschließung gewährleisten zu können, wurden Fragen zur Höhe des Verkehrsaufkommens der geplanten Vorhaben, zur Anbindung an das übergeordnete Straßennetz sowie zum zeitlichen Auftreten der Spitzenzeiten und zur Verträglichkeit mit den auf den am Vorhabengebiet vorbei führenden Verkehrsstraßen untersucht. Neben der Abschätzung der Verkehrsverteilung des erzeugten Verkehrs in die umgebende Region wurden insbesondere die Leistungsfähigkeiten der geplanten Anbindungsknoten untersucht.

2003

PDF: 78 KB

 

Rekonstruktion Plauer Straße, Altstädtischer Markt und Parduinstraße in der Altstadt

Brandenburg an der Havel

Auftraggeber: Stadt Brandenburg

Die Gestaltung der Platz- und Straßenfl ächen orientiert sich an der historischen Konzeption. Neben einer den heutigen Anforderungen entsprechenden Verkehrsführung ist am Altstädtischen Markt eine größtmögliche zusammenhängende Platzfl äche geschaffen worden, so daß der Altstädtische Markt als Markt- und Stadtplatz für Veranstaltungen wieder erlebbar und nutzbar wurde.

Der Altstädtische Markt wurde wieder einheitlich in Granitkleinsteinpflaster ausgeführt und setzt sich damit von den umgehenden Straßen deutlich ab. Die vorhandenen Niveausprünge in der Platzfl äche (Absenkung des Zugangsbereichs vor dem Rathaus um drei Stufen, Fahrbahnabgrenzung durch Hochborde) wurden im Rahmen der Neugestaltung ausgeglichen und behindertengerecht ausgebildet. Prellsteine (50 cm x 50 cm x 50 cm) mit abgerundeten oberen Kanten, aus dem gleichen Granit wie der Kleinsteinpfl asterbelag, grenzen den für den Verkehr vorgesehenen Teil von dem den Fußgängern vorbehaltenen großflächigen Platzbereich ab. Statt des zerstörten Kurfürstenbrunnens ist ein – dem Stadtcharakter entsprechender – neuer Brunnen errichtet worden.

Bausumme: 1,5 Mio Euro

HOAU-Leistungsphasen 1 - 7

2000 - 2002

PDF: 390 KB

 

 

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