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Projektarchiv Wasserwirtschaft / Stadttechnik

Niederschlagsentwässerungsplanung Wohnpark Lentzeallee

Berlin - Charlottenburg-Wilmersdorf

Auftraggeber:

Objektgesellschaft Lentzeallee GmbH & Co. KG

Im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ist auf einem früheren Grundstück der Technischen Universität der Neubau eines Wohnparks mit Einzel–, Doppel– und Geschoßwohnungsbauten geplant. Entsprechend dem Gebot zur Vorort-Versickerung des Regenwassers und unter Berücksichtigung und Einhaltung einschlägiger Vorgaben wurden verschiedene Varianten zur Regenwasserbewirtschaftung geprüft. Trotz für die Versickerung teilweise schwieriger Bodenverhältnisse wurde eine Lösung erarbeitet, die eine vollständige Versickerung der Niederschläge auf dem Grundstück ermöglicht.

Kern des Entwässerungssystems ist eine zentral angeordnete Rigole zur Versickerung von direkt eingeleiteten Dachwässern. Die große Rigolenanlage wurde an einem Standort platziert, der eine relativ gute Wasserdurchlässigkeit aufweist. Als wichtiges Element zum Regenrückhalt, zur Abflussverminderung und zur Verbesserung des Kleinklimas werden alle Dachflächen als Gründächer ausgebildet. Das gering belastete Niederschlagswasser von Straßen und Parkplatzflächen wird dezentral in Mulden über eine belebte Bodenzone versickert und teilweise nach der Bodenpassage über Drainagen oder Rigolen in das zentrale Versickerungselement abgeführt.

Das Konzept der Regenentwässerung wurde mit dem Simulationsprogramm STORM RBW unter Simulierung einer 20-jährigen Regenreihe getestet. Die Planung der Anlagen und Leitungen wurde mit den Ansprüchen der übrigen Gewerke abgestimmt und bis zur Leistungsphase VI betreut.

2009

PDF: 56 KB

 

Niederschlagsentwässerungskonzept Baufachmarktzentrum Haarlemer Straße

Berlin

Auftraggeber:

Interprojekt Beratende Ingenieure GmbH, Berlin

Für den Um- und Neubau eines Baufachmarktzentrum an der Haarlemer Straße ist ein Niederschlagsentwässerungskonzept zu entwickeln. Das Baugrundstück wird fast vollständig versiegelt, etwa 57% der versiegelten Fläche sind Dachflächen.

Wegen der Größe des Baugrundstücks und des hohen Versiegelungsgrades fallen sehr große Niederschlagswassermengen an. Die Ableitung dieses Wassers soll schnell, zuverlässig und preisgünstig erfolgen.

Aufgrund der Nähe zum Teltowkanal wurde eine Direkteinleitung des Niederschlagswassers in den Kanal favorisiert. Hierfür muss das Wasser bestimmte Qualitätsanforderungen erfüllen und ggf. Reinigungsstufen unterzogen werden. Die Einleitgeschwindigkeit des Regenwassers in den Teltowkanal darf höchstens 0,3 m/s betragen. Ein diesen Anforderungen entsprechendes Regenwasserableitungsnetz mit entsprechenden Reinigungsstufen und Zwischenspeichern wurde entworfen und mit einem spezifischen Simulationsprogramm getestet und am Berechnungsregen kalibriert. Als abflussverminderndes und -verzögerndes Element wurden die Begrünung von Dächern eingeplant.

2008

PDF: 58 KB

 

Niederschlagswasserbewirtschaftungskonzept für das Gebiet des Bebauungsplans "Nördlich des Pfingstbergs/Vogelweide", Potsdam

Stadt Potsdam

Auftraggeber:

GeWoBa Potsdam mbH

Für die öffentlichen Verkehrsflächen und die zur Wohnbebauung vorgesehenen privaten Grundstücksflächen wurde ein Konzept zur dezentralen Versickerung des anfallenden Niederschlagswassers erarbeitet. Aus ökologischen und ökonomischen Gründen wurde eine vollständige dezentrale Versickerung des abflusswirksamen Niederschlagwassers innerhalb des Plangebiets angestrebt. Möglicher Oberflächenabfluss unversiegelter Flächen (Privatgärten in Hanglage) wurde in die Betrachtungen einbezogen.

Ziel des Konzeptes war die Erarbeitung von tragfähigen Lösungsansätzen für die nachfolgenden konkreten Entwurfsplanungen der versch. Fachdisziplinen. Das Konzept soll letztlich gegenüber dem Träger der Planungshoheit die Machbarkeit nachweisen als Grundlage für entsprechende Festsetzungen innerhalb des Bebauungsplans und des städtebaulichen Vertrags.

Es waren die grundlegenden Rahmenbedingungen für die Machbarkeit und Zulässigkeit einer Niederschlagswasserversickerung zu klären. Besondere Anforderungen ergaben sich vor allem durch die Lage des Plangebietes innerhalb der Trinkwasserschutzzone III des Wasserwerks Potsdam-Nedlitz und die starke Hängigkeit des Geländes. Die dezentrale Versickerung wurde als Muldenversickerung konzipiert, die bei geringeren Durchlässigkeiten mit Rigolen kombiniert wurden. Der Nachweis einer ausreichenden Dimensionierung der Versickerungselemente erfolgte iterativ mit dem anerkannten Langzeitsimulationsprogramm MURISIM 4.0 unter Verwendung 20-jähriger Regenreihen. Aufgrund der Hängigkeit des Geländes war u.a. eine individuelle Anpassung der Volumenkennlinien und Sickerflächenkennlinien der Versickerungsmulden erforderlich.

5,63 ha (betrachtete Entwässerungsfläche)

2005

PDF: 61 KB

 

Konzept zur Regenwasserbewirtschaftung IKEA

Berlin Lichtenberg

Auftraggeber:

IKEA Verwaltungs-GmbH

Auf dem Grundstück Landsberger Allee 360 soll ein IKEA-Einrichtungshaus errichtet werden. Ein großer Teil des Planungsgebietes wird im Zuge des Baus des Einrichtungshauses versiegelt. Auf diesen Flächen fallen bei Regen erhebliche Wassermengen an.

Die FPB wurde beauftragt, Vor- und Nachteile der Varianten "herkömmliche Regenwasserableitung" und "naturnahe Regenwasserbewirtschaftung" zu untersuchen. Die Untersuchung bestimmt die notwendigen Rahmenbedingungen und die überschlägigen Kosten für beide Verfahren.

2003

PDF: 53 KB

 

 

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© 2004 Freie Planungsgruppe Berlin GmbH, 23.12.2009