JugendMobil – immer unterwegs immer erreichbar Modellvorhaben „Daseinsvorsorge 2030 – innovativ und modern – eine Antwort auf den demografischen Wandel“
Land Brandenburg
Auftraggeber:
Bundesinnenministerium BMI der Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer Land Brandenburg
Mit dem Projekt „JugendMobil“ wird die Zielstellung verfolgt, für und vor allem mit Jugendlichen in dünn besiedelten Regionen Brandenburgs langfristig tragfähige Konzepte zur Lösung ihrer demografisch und strukturell bedingten Mobilitätsprobleme zu entwickeln und diese umzusetzen. In der im August 2011 abgeschlossenen „Konzeptphase“ wurden in den Mittelbereichen Sängerstadtregion (Finsterwalde) und Kleeblattregion (Kyritz) gemeinsam mit Jugendlichen aus diesen Regionen deren Mobilitätssituation analysiert und Projektideen für die Verbesserung der Situation entwickelt. Politik und Verwaltung sowie die regionalen Verkehrsunternehmen sind in diesen Prozess mit eingebunden. Im Rahmen der Konzeptphase wurden grundsätzlich zwei Handlungsstränge identifiziert.
2010 bis 2011
Gutachten zur Übertragung des Modellansatzes "Kleine Schulen im ländlichen Raum" auf die Modellregion Ostthüringen
Landkreis Saalfeld-Rudolstadt und Saale-Orla-Kreis
Auftraggeber:
Regionale Planungsgemeinschaft Ostthüringen
Auf Grund der in den neuen Bundesländern immer ungünstiger werdenden Entwicklungsperspektiven in dünn besiedelten und strukturschwachen Regionen führte das BMVBW mit dem BBR das Modellprogramm „Anpassungsstrategien für ländlich/periphere Regionen mit starkem Bevölkerungsrückgang in den neuen Bundesländern“ durch. Unter dem Schwerpunktthema Zukunft der Bildung sollte die dauerhafte Umsetzung und Tragfähigkeit 'Kleiner Schulen' in der Modellregion Ostthüringen untersucht werden.
Das Gutachten umfasst die Erarbeitung eines leistungsfähigen Schulnetzes für die Modellregion unter besonderer Berücksichtigung der Möglichkeit der Einrichtung von 'Kleinen Schulen'. Dabei wurden pädagogische Fragestellungen, wie einer der Leistungsheterogenität der Schüler angepasste Unterrichtsorganisation, als auch die Kosten kleiner Schuleinheiten untersucht.
Bei der Herausarbeitung des Schulnetzes wurden nicht nur standörtliche sondern auch regionale Gegebenheiten berücksichtigt. Aus deren Zusammenschau wurde ein leistungsfähiges Schulstandortsystem für die Modellregion entwickelt.
2003 - 2004
EXWOST-Forschungsfeld Nutzungsmischung im Städtebau: Modellvorhaben Potsdam - Kirchsteigfeld
Stadt Potsdam, OT Kirchsteigfeld
Auftraggeber:
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung / Land Brandenburg
Das Kirchsteigfeld, eines der großen Wohnungsbauvorhaben der neuen Länder, zeichnete sich durch seine schnelle Planung und Realisierung der Wohnungsbauten aus. Die ebenfalls geplanten Gewerbegebiete wurden jedoch nicht realisiert. Zur Beantwortung der Forschungsleitfragen zu den Möglichkeiten und Grenzen der Nutzungsmischung wurden folgende Leistungen erbracht:
- Auswertung des Projektverlaufes unter besonderer Berücksichtigung der Verfahren zu Planung und Durchführung sowie der Veränderung der Projektziele
- Untersuchung der räumlichen und funktionalen Wechselbeziehungen zu den benachbarten Stadtquartieren
- Analyse der Planung hinsichtlich ihrer Flexibilität für unterschiedliche Nutzungen
- Untersuchung der Förderung sozialer Durchmischung bzw. die Integration benachteiligter Sozialgruppen
- Bewohnerbefragung
- Dokumentation und Analyse der Strategien und Erfolge der Gewerbeansiedlung
- Untersuchung der Reduzierung von Verkehrsaufkommen bzw. die Vermeidung von Verkehren
- Analyse des städtebaulichen Vertrages
1996 - 1999