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Projektarchiv Gewässerentwicklung

Genehmigungsplanung zur Renaturierung des Unterlaufs der Lindower Bäke mit Totholz

Lindower Bäke

Auftraggeber:

Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg

Am Unterlauf der Lindower Bäke sind bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerstrukturgüte vorgesehen, mit dem Ziel, die morphologische Regenerationsfähigkeit der Lindower Bäke zu reaktivieren. Im Einzelnen ist der systematische Einbau einer größeren Anzahl von Totholzrechen und Strömungslenkern (Rauhbäume) vorgesehen, die als Initiale zur eigendynamischen Sohlaufhöhung und Laufentwicklung dienen. Ergänzend ist die oberstromige Öffnung vorhandener Altarme vorgesehen. Es werden zwei „Treibholzfänger“ errichtet, um die Gefahr der Verklausung des Eisenbahndurchlasses und des Wehres an der Kramnitzmühle zu minimieren. Es werden 2 Geschiebedepots eingerichtet, um dem Gewässer Geschiebe für die Sohlauflandung bereitzustellen.

1,5 km Fließgewässer, ca. 13 ha Wirkbereich des Vorhabens

Bausumme: ca. 200.000 €

HOAI-Leistungsphasen: § 56 LP 1-4

Seit Februar 2009

PDF: 74 KB

 

GEK „Platkower Mühlenfließ“

Untere Oder

Auftraggeber:

Landesumweltamt Brandenburg

Der Auftrag umfasst die Erarbeitung eines Entwicklungskonzeptes für alle im Teileinzugsgebiet Platkower Mühlenfließ befindlichen Oberflächenwasserkörper. Gemäß Artikel 11 und 13 der Richtlinie 2000/60/ EG des Europäischen Parlaments und des Rates zur Schaffung eines einheitlichen Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik (Wasserrahmenrichtlinie - WRRL) sind für die Flussgebietseinheiten Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme aufzustellen. Ziel des Auftrages ist die räumliche, inhaltliche und zeitliche Untersetzung des Maßnahmenprogramms für die Oder in Brandenburg. Das Einzugsgebiet des Platkower Mühlenfließes ist Teil des Bearbeitungsgebiets Untere Oder. Die Gewässerentwicklungskonzepte dienen der regionalen Umsetzung der Maßnahmenprogramme.

175,25 km² / berichtpflichtiges Fließgewässernetz: 68,7 km

Seit Oktober 2009

PDF: 57 KB

 

Konzeptionelle Vorplanung

"Lindower Bäke"

Auftraggeber:

Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg

Gegenstand der konzeptionellen Vorplanung "Lindower Bäke" ist die Ableitung von Maßnahmen zur ökologischen und chemischen Zielerreichung nach EG-WRRL durch:

 

Januar 2008 - Februar 2009

PDF: 175 KB

 

Betroffenheitsanalyse und erste Gespräche / Verhandlungen mit Eigentümern und Nutzern

Lindower Bäke

Auftraggeber:

Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg

Im Rahmen der konzeptionellen Vorplanung Lindower Bäke wurden eine Betroffenheitsanalyse sowie erste Gespräche und Verhandlungen mit Eigentümern und Nutzern geführt, um die Zustimmungsfähigkeit zu den Maßnahmen bei den potenziell Betroffenen zu ermitteln. Als Grundlage für die kartographische Darstellung der Betroffenheitsanalyse dienen das ALK und ALB. Die Erstellung einer Bewirtschafter- / Pächterkarte erfolgte auf Basis des aktuellen DFBK (Digitales Feldblockkataster) und Anfragen bei den zuständigen Ämtern für Landwirtschaft.

Den potenziell Betroffenen wurden die wesentlichen Ergebnisse der Konzeptionellen Vorplanung dargelegt, anschließend wurden anhand detaillierter Karten und einer zusammenfassenden textlichen Erläuterung die vorgesehenen Maßnahmen und die damit verbundenen voraussichtlichen Flächeninanspruchnahmen und Auswirkungen erläutert.

Mit einigen Gesprächspartnern wurde vereinbart, im Nachgang des Gesprächs Einverständniserklärungen zur dauerhaften Inanspruchnahme vorzubereiten und zuzusenden.

17 km Fließgewässer, 102 ha Untersuchungsgebiet, 11 Betroffene

Dezember 2008 — Februar 2009

PDF: 58 KB

 

Gewässerstrukturgütekartierung

"Lindower Bäke" & Dierberger Gräben

Auftraggeber:

Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg

Die Erfassung der Gewässerstrukturgüte dient als Bewertungsgrundlage für die Gewässerentwicklungsplanung. Die Datenerhebung erfolgt im Gelände nach dem Verfahren der "Vor - Ort - Kartierung" (Verfahren für kleine und mittelgroße Fließgewässer nach LAWA 1998). Erfasst und bewertet werden die Strukturen des Gewässerbettes (Sohle und Ufer) und des Gewässerumfeldes. Bewertungsmaßstab und Leitbild für die Bewertung ist der heutige potentielle natürliche Gewässerzustand der sand- bzw. organisch geprägten Bäche des norddeutschen Tieflandes (Referenzzustand). Die Gewässerstrukturgütekartierung umfasst im wesentlichen drei Arbeitsschritte:

17 km Fließgewässer

Februar - April 2008

PDF: 63 KB

 

Konzeptionelle Vorplanung

"Welsengraben / Baumgraben"

Auftraggeber:

Landkreis Oberhavel, Untere Naturschutzbehörde

In Zusammenarbeit mit dem Büro für Landschaftsplanung Dipl.-Ing. Bert Kronenberg, Klein-Mutz

Gegenstand der konzeptionellen Vorplanung ist die Ableitung von Maßnahmen zur Herstellung der biologischen Durchgängigkeit und Verbesserung der Strukturgüte des Gewässers sowie die Erarbeitung von Zielen und Maßnahmen für die Sicherung, Entwicklung und Pflege bzw. Nutzung der Niederungsflächen für den Biotopverbund zur Beseitigung von Defiziten oder Schäden im Sinne der Verbundkonzeption. Aufgabe der konzeptionellen Vorplanung ist es zudem, geeignete grundlegende und weiterreichende Maßnahmen zum Erreichen der Umweltziele nach EG-Wasserrahmenrichtlinie aufzuzeigen, die nach Förderrichtlinie zur Verbesserung des Landschaftswasserhaushalts förderfähig sind. Insbesondere wird auch den Erhaltungszielen des FFH-Gebietes "Zehdenick-Mildenberger Tonstiche" und dem Schutzzweck des Naturschutzgebietes "Biotopverbund Welsengraben" sowie dem besonderen Arten- und Biotopschutz Rechnung zu tragen.

Gebietsgröße: 375 ha Untersuchungsgebiet / 10,7 km Fließgewässer

seit Juni 2007

PDF: 55 KB

 

Mitwirkung bei der Machbarkeitsstudie "Stabilisierung des Landschaftswasserhaushalts in der Schorfheide"

Schorfheide

Auftraggeber:

WASY GmbH, im Auftrag des Landesumweltamtes Brandenburg

Gegenstand der Studie ist die Analyse der Auswirkungen der wasserwirtschaftlichen, forst- und landwirtschaftlichen und klimatischen Bedingungen auf den Landschaftswasserhaushalt der Schorfheide. Es werden konkrete Maßnahmen zur Stabilisierung des Landschaftswasserhaushaltes abgeleitet und geplant. Das Untersuchungsgebiet umfasst die oberirdischen Einzugsgebiete von Döllnfließ, Schönbecker Fließ, Klanfließ und des Werbellinsees (43.633 ha)

Die FPB bearbeitet die Recherche und Darstellung des historischen bzw. natürlichen Zustands der Fließgewässer und die Überprüfung der als "künstliche Fließgewässer" einzustufenden Gewässer. Weiterhin wirkt die FPB an der Maßnahmenableitung und Machbarkeitseinschätzung aus ökologischer Sicht mit.

43.633 ha Untersuchungsgebiet

2007

PDF: 120 KB

 

Konzeptionelle Vorplanung zur Verbesserung des Landschaftswasserhaushaltes im Einzugsgebiet der Karthane

Karthane

Auftraggeber:

Wasser- und Bodenverband "Prignitz"

Projektpartner: WASY GmbH, Agro-Öko-Consult Berlin GmbH & PROWA Eppler GmbH

In der Konzeptionellen Vorplanung wird der Handlungsbedarf und -spielraum zur Verbesserung des Landschaftswasserhaushalts im Einzugsgebiet der Karthane aufgezeigt. Daraus werden konkrete Entwicklungsziele und Maßnahmen abgeleitet, die in einer Gewässerentwicklungskonzeption für die Hauptgewässer zusammengeführt werden. Zur Sicherung einer Mindestwasserführung der Karthane erfolgte eine modellgestützte Analyse des großräumigen wasserwirtschaftlichen Verhältnisse und der Wasserdargebotssituation im gesamten Einzugsgebiet.

Auf Grundlage der Bestands- und Belastungsanalyse nach EG-WRRL werden konkrete Maßnahmen zur Beseitigung der Defizite ausgearbeitet. Dabei stehen folgende Ziele und Maßnahmen im Vordergrund: Wiederherstellung der biologischen Durchgängigkeit, Verbesserung der hydromorphologischen Bedingungen und Reduzierung der Rückstaubeeinflussung, Reduzierung der chemischen Belastung, Wiederanschluss und Rekonstruktion von Altverläufen.

Für die wasserabhängigen Niederungsgebiete und das Einzugsgebiet werden Maßnahmen zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Wasserressourcen bei folgende Teilzielen abgeleitet: Stabilisierung und Verbesserung des Wasserhaushalts von Moor- und Feuchtgebieten, Erhöhung des Wasserrückhalts auf landwirtschaftlichen Nutzflächen, Reduzierung von Betriebs- und Unterhaltungskosten bei der Bewirtschaftung des wasserwirtschaftlichen Systems.

Die Ergebnisse der einzelnen Arbeitsschritte werden regelmäßig in einer projektbegleitenden Arbeitsgruppe vorgestellt und diskutiert, in der landwirtschaftliche Betriebe, Behörden und Ämter sowie Vereine und Verbände gleichermaßen vertreten sind.

61 km Hauptgewässer, 42.500 ha Gesamtgebiet / 11.200 ha Kerngebiet

seit August 2006

PDF: 426 KB

 

Agrarstrukturelle Entwicklungsplanung Landschaftswasserhaushalt "Unterer Rhin"

Unterer Rhin

Auftraggeber:

Landesamt für Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Flurneuordnung

In Zusammenarbeit mit WASY GmbH & Agro-Öko-Consult Berlin GmbH, 85.145 ha Gesamtgebiet / 13.600 ha Kerngebiet

Die AEP Landschaftswasserhaushalt „Unterer Rhin“ wurde als Entscheidungshilfe für die Festlegung von Maßnahmen zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Landschaftswasserhaushaltes im Bereich des Oberen Rhinluchs erarbeitet. Dazu war die Entwicklung einer großräumigen wasserwirtschaftlichen Konzeption und die Klärung des großräumigen wasserwirtschaftlichen Handlungsspielraumes im gesamten Rhin-Einzugsgebiet notwendig.

Für das Kerngebiet der AEP, das Obere Rhinluch, erfolgte ausgehend von der Zustandsanalyse die Ermittlung und Darstellung der bestehenden Defizite und Konflikte im Hinblick auf den Wasserhaushalt und das wasserwirtschaftliche System für die Bereiche Landwirtschaft, Wasserwirtschaft und Natur– und Ressourcenschutz.

Unter Nutzung der Ergebnisse des Ökologischen Entwicklungskonzeptes Oberes Rhinluch wurden konkrete Ziele und Handlungsschwerpunkte zur Beseitigung der Defizite dargestellt. Dazu erfolgte eine Überprüfung und Modifizierung von Zonierungsvarianten unterschiedlicher Landnutzungen und Wasserregimetypen, die hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf den Landschaftswasserhaushalt, die Agrarstruktur und den Naturschutz gegenübergestellt und bewertet wurden. Damit konnte eine Vorzugsvariante ermittelt werden, die als richtungweisender Rahmen für die Identifizierung der Maßnahmen zur Verbesserung des Landschaftswasserhaushaltes diente.

Die Ergebnisse der einzelnen Arbeitsschritte wurden regelmäßig in einer projektbegleitenden Arbeitsgruppe vorgestellt und diskutiert, in der landwirtschaftliche Betriebe, Behörden und Ämter sowie Vereine und Verbände gleichermaßen vertreten waren. Eine besonders enge Abstimmung erfolgte mit dem Wasser- und Bodenverband Fehrbellin und den landwirtschaftlichen Betrieben im Oberen Rhinluch.

85.145 ha Gesamtgebiet / 13.600 ha Kerngebiet

2003 - 2005

PDF: 88 KB

 

Verbesserung des Wasserhaushaltes im NSG "Kremmener Luch"

NSG „Kremmener Luch“

Auftraggeber:

Landesumweltamt Brandenburg

Im NSG „Kremmener Luch“ befinden sich die letzten naturnahen Niedermoorflächen des oberen Rhinluchs. Da das NSG inmitten eines Gebietes mit entwässerten Niedermoorflächen liegt, bedarf es einer künstlichen Wasserregulierung. Aufgrund des nur sehr begrenzten Wasserdargebots wurde die Möglichkeit für eine Verbesserung des Wasserrückhaltes durch eine optimierte Bewirtschaftung des Speichervolumens sowie die Möglichkeiten zur Reduzierung der Abströmverluste in den angrenzenden landwirtschaftlichen Entwässerungsgraben untersucht.

Abgeleitet aus den Wasseransprüchen, die sich aus den Erhaltungs- und Entwicklungszielen (Moorschutz, Wasservogelschutz, Ressourcenschutz) ergeben, wurden Zielwasserstände für eine Kernzone und eine Pufferzone festgelegt. Das potentielle Speichervolumen und sich einstellende Überflutungshöhen wurden anhand eines digitalen Geländemodells ermittelt.

Anhand eines Wasserbilanzmodells wurde auf Monatsbasis für das Normaljahr die aktuelle Wasserspeicherfüllung und ein mittlerer Referenzwasserstand für den aktuellen Zustand und für verschiedene Bewirtschaftungsszenarien berechnet. Das Bilanzmodell berücksichtigt unterschiedliche Verdunstungsgrößen in Abhängigkeit vom aktuellen Referenzwasserstand. Die sehr hohen Evapotranspirationsraten von Moorpflanzenbeständen (Röhrichte, Seggen) wurden durch Verwendung spezifischer Bestandskoeffizienten berücksichtigt.

Für verschiedene Bewirtschaftungsszenarien wurde der monatliche Zusatzwasserbedarf aus dem Rhin ermittelt und die sich einstellenden Wasserstände berechnet. Die Auswirkungen der modifizierten Zielwasserstände auf Flora und Fauna sowie auf die Grünlandbewirtschaftung im Gebiet wurden aufgezeigt. Die Finanzierung der Maßnahmen erfolgt durch teilweise Zuordnung zu dem ausgleichspflichtigen Ausbau des Rhin (Wallertüchtigung).

2002

PDF: 77 KB

 

Wasserwirtschaftlich-ökologisches Rahmenkonzept "Müggelspree"

"Müggelspree"

Auftraggeber:

Landesumweltamt Brandenburg / LEG Brandenburg mbH

Mit dem wasserwirtschaftlich-ökologischen Rahmenkonzept Müggelspree wurden die Grundlagen zu einer umfassenden Renaturierung der Müggelspree und ihrer Aue erarbeitet. Die Bearbeitung erfolgte federführend durch die FPB in Kooperation mit dem Ingenieurbüro Vollmer (Wasserbau), dem Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und dem Institut für angewandte Gewässerökologie GmbH (IaG).

Der ca. 32 km lange brandenburgische Abschnitt der Müggelspree erstreckt sich vom Wehr Große Tränke bis zur Landesgrenze Berlin oberhalb des Dämeritzsees. Die Niederungsfläche umfasst ca. 28 km².

Auf Grundlage einer umfassenden Bestandsaufnahme, der Ableitung eines potentiellen Leitbildes und einer Defizitanalyse erfolgte die Bestimmung folgender Entwicklungsziele:

Die erforderlichen Maßnahmen zur Erreichung der Entwicklungsziele wurden in einer Maßnahmenkonzeption unter Betrachtung mehrerer Umsetzungsvarianten einschließlich hydraulischer und sedimentologischer Berechnungen dargestellt.

1999 - 2001

PDF: 108 KB

 

 

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© 2004 Freie Planungsgruppe Berlin GmbH, 23.12.2009